Fauré Klavierquartett

08|11

20h | Konservatorium
€ 20 | ermäßigt € 5-10*

* < 26 Jahre, 4Family (siehe Informationen)

Fauré Klavierquartett
SERGEI RACHMANINOV : Études-Tableaux op. 39,2 ›Seemöwe‹ ( Bearbeitung : D. Mommertz )
JOHANNES BRAHMS : Klavierquartett in g-Moll op. 25
MODEST MUSSORGSKY : Bilder einer Ausstellung ( Bearbeitung : D. Mommertz )


Fauré Klavierquartett

© Mat Hennek

Wer heute Kammermusik spielen will, kann sich nicht mehr auf das beschränken, was noch vor ein paar Jahrzehnten die Regel war. Die Ansprüche an die Vielfalt des Repertoires sind gewachsen und das schafft Freiräume für Ensembles wie das Fauré Quartett, das sich innerhalb weniger Jahre als führendes Klavierquartett ausgewiesen hat. Es erforscht neue Klangfelder der Kammermusik und bringt Kompositionen auf die Bühne, die bislang oft beiseitegelassen wurden.
Die Musiker des Quartetts sind Visionäre ihres Fachs und ihre Experimente und Entdeckungen werden hoch geschätzt, ob sie mit der NDR Big Band spielen, mit Künstlern wie Rufus Wainwright oder Sven Helbig zusammenarbeiten, in Clubs wie Berghain, Cocoon Club oder „Le Poisson Rouge“ in New York auftreten oder im KIKA sowie durch „Rhapsody in School“ Kinder für Kammermusik begeistern.
Als das Fauré Quartett beispielsweise 2009 ein Album mit „Popsongs“ präsentierte, war die Reaktion einhellige Begeisterung bei Presse und Publikum. Im folgenden Jahr bekam das Ensemble den ECHO Klassik für „Klassik ohne Grenzen“ verliehen. Auf Reisen gastieren die Musiker in den wichtigsten Häusern der internationalen Konzertwelt vom Concertgebouw in Amsterdam über die Alte Oper in Frankfurt und die Berliner Philharmonie bis hin zum Teatro Colón in Buenos Aires und der Wigmore Hall in London. Beim Konzertverein Bozen spielen die Musiker am 8. November das Klavierquartett in g-Moll op. 25 von Johannes Brahms sowie die Bearbeitungen des Pianisten des Quartetts, Dirk Momertz, der Etude Tableaux op 39,2 „Seemöwe“ von Sergei Rachmaninov, sowie des Zyklus „Bilder einer Ausstellung“ von Modest Mussorgsky.