Vilde Frang | Violine & Michail Lifits | Klavier

22|03

20h | Konservatorium
€ 20 | ermäßigt € 5-10*

* < 26 Jahre, 4Family (siehe Informationen)

Vilde Frang | Violine
Michail Lifits | Klavier
FRANZ SCHUBERT : Fantasie für Violine und Klavier in C-Dur, D 934
BÉLA BARTÓK : Sonate für Violine und Klavier Nr. 1 op. 21
JOHANNES BRAHMS : Sonate Nr. 1 für Violine und Klavier in G-Dur, op. 78


Vilde Frang | Violine & Michail Lifits | Klavier

© Marco Borggreve

Am 22. März kann das Publikum des Konzertvereins wieder eine große Geigerin erleben, die mehrfach schon das Bozner Konzertverein-Publikum begeistert hat: Vilde Frang aus Norwegen spielt mit dem Pianisten Michail Lifits (gebürtig aus Usbekistan) die Fantasie in C-Dur von Schubert, die Violinsonate Nr.1 von Bartok und die Violinsonate Nr.1 von Brahms. Der Klavierpartner von Vilde Frang, Michail Lifits, erhielt neben verschiedenen 1. Preisen im Jahre 2009 den 1. Preis, den Publikumspreis und den Sonderpreis für die beste Interpretation des Klavierkonzerts von Mozart beim Busoni-Wettbewerb in Bozen.
Große Augen, wallende, lange Haare, einen unschuldigen Blick, kaum geschminkt – so präsentiert sich Vilde Frang auf ihren Album-Covers und auf den Pressefotos. Sie ist kein Geigen-Girlie. Aber Vilde Frang hat ihren eigenen Kopf und setzt sich durch: „Wenn ich meiner Agentur sage, ich möchte das Britten-Konzert, das Korngold- oder Schönberg-Konzert spielen, dann sagen sie mir: Weißt du, das lässt sich nicht verkaufen, das ist nicht publikumsfreundlich. Aber ich glaube, das spielt weder fürs Publikum noch für mich eine Rolle, denn ich sehe mich als Pilgerin mit einer Mission, als Repräsentantin des Werkes“. Es geht Vilde Frang einzig und allein um das Werk, um die Musik. Ihr visuelles Image überlässt sie anderen und Kritiken ignoriert sie – aus einem ganz bestimmten Grund: „Die Menschen sehen Dinge in mir, deren ich mir nicht bewusst bin. Und dieses ‹Nicht-Bewusstsein› möchte ich unbedingt bewahren. Weil es mir nur so möglich ist, von meiner Warte aus Dinge in mir selbst zu entdecken.“